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Wie viel Zeit bleibt mir noch?

Wenn das Ende näher rückt

Sterbebegleitung Berlin Süd-Ost

Als Arzt und Psychotherapeut (71) begleite ich Menschen, wenn das Leben sich dem Ende nähert. Von Mensch zu Mensch. Offen und zugewandt. Mit Zeit für das, was wirklich wichtig ist. Jenseits von Hospiz und Medizin. Ohne Tabus. Ohne emotionale Verstrickung. Ohne moralischen Druck.

Die Fragen

Wie viel Zeit bleibt mir noch?

Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie eine schwere Diagnose bekommen. Manchmal gibt es darauf eine medizinische Einschätzung. Aber selten eine sichere Antwort.

Und hinter dieser Frage stehen oft andere: 

  • Was macht mir Angst?
  • Was möchte ich noch erleben?
  • Was möchte ich noch klären?
  • Wem möchte ich noch etwas sagen?
  • Was möchte ich noch zu Ende bringen?
  • Was gibt mir Halt?
  • Was möchte ich loslassen? 

Und vielleicht auch:

  • Ist der Tod das Ende?
  • Oder ein Übergang? 

Jeder Mensch findet (oder sucht erst einmal) seine eigenen Antworten – in der Religion, in der Spiritualität oder Naturwissenschaft oder einem ganz anderen Bereich.

Die Themen

Worum kann es in einem Gespräch über das Lebensende gehen?

Vielleicht um eine schwere Diagnose- Und in der Folge 

  • um Angst oder Geborgenheit, Orientierung oder Verzweiflung.
  • um Frieden und Gelassenheit, Sinn und Klarheit. 
  • um einen Abschied.
  • um einen Konflikt, der bisher ungelöst geblieben ist, um Schuldgefühle, Scham oder Reue.
  • um die Frage, ob man etwas wiedergutmachen möchte.
  • aber ebenso um Dankbarkeit, um Liebe und Wertschätzung.
  • um das, was im eigenen Leben gut war. 

Manchmal genügt ein einziges Gespräch, manchmal entstehen mehrere Begegnungen. Immer geht es um das, was für Sie gerade wesentlich ist.

Die schwere Diagnose

Manche Sätze verändern ein Leben in wenigen Sekunden:

  • „Sie haben Krebs.“
  • „Ihre Prognose ist sehr schlecht.“
  • „Die Erkrankung ist nicht heilbar.“
  • „Wir können die Krankheit nicht mehr aufhalten.“ 

Und plötzlich steht vieles infrage: Die Zukunft. Die Pläne. Die Sicherheit. Und manchmal auch das Vertrauen in den eigenen Körper. 

Als Arzt kenne ich die medizinische Seite solcher Situationen seit mehr als 40 Jahren. Und als Psychotherapeut auch die seelische Erschütterung, die eine solche Nachricht auslösen kann. Und für viele Fragen bleibt im hektischen Klinikbetrieb einfach keine Zeit, zum Beispiel:

  • Was bedeutet diese Diagnose wirklich für mein Leben?
  • Muss ich jetzt Angst haben?
  • Wie spreche ich mit meinem Partner, wie sage ich es meinen Kindern?
  • Was darf ich noch hoffen?
  • Was möchte ich jetzt unbedingt noch tun?
  • Welche Behandlung ist die richtige für mich?
  • Wie viel Behandlung möchte ich noch ertragen?
  • Wann ist es genug für mich?

Diese Fragen müssen nicht schnell beantwortet werden. Sie dürfen zunächst einmal da sein. Und ganz wichtig: In unseren Gesprächen müssen Sie nichts leisten, nichts entscheiden. Nichts verdrängen und auch nicht kämpfen. Alles darf ausgesprochen werden.

Diesseits und jenseits der Medizin

Diesseits der Medizin helfe ich Ihnen,

  • eine Diagnose zu verstehen
  • Eine Prognose einzuordnen
  • Behandlungsmöglichkeiten zu überdenken
  • Nebenwirkungen abzuwägen
  • Ängste zu benennen
  • Zweitmeinungen einzuschätzen

Und nicht zuletzt hilfreiche Fragen zu stellen:

  • Was geschieht körperlich am Lebensende?
  • Welche Beschwerden lassen sich lindern?
  • Wovor muss ich medizinisch vielleicht weniger Angst haben, als ich denke?
  • Welche Möglichkeiten bietet die Palliativmedizin?

Jenseits der Medizin tauche weitere tief gehende Fragen auf:

  • Was macht mein Leben aus?
  • Will ich noch kämpfen? Um was oder wozu?
  • Was möchte ich noch erleben?
  • Was muss ich noch sagen?
  • Wem möchte ich vergeben?
  • Was trägt mich, was gibt mir Halt?
  • Was möchte ich loslassen?
  • Was bedeutet Frieden für mich?
  • Wie möchte ich meinen letzten Lebensabschnitt gestalten?

Nicht jede Frage braucht sofort eine Antwort. Aber jede Frage verdient einen Ort. Und ein Gegenüber, einen wohlwollenden und neutralen Zuhörer.

Angstfrei sterben?

Geht das überhaupt?

Die Angst vor dem Sterben ist oft größer als das Sterben selbst. Die Menschen fürchten sich vor Schmerzen, Atemnot, Alleinsein und Kontrollverlust. Vor dem Abschied und dem Unbekannten. Was kommt danach? Kommt überhaupt etwas?
In meinen Gesprächen geht es nicht darum, die Angst wegzureden. Angst hat ihren Grund. Und sie ist eine innere Realität. Deshalb darf Angst ausgesprochen werden. Sie muss nicht versteckt werden - und sie muss auch nicht allein getragen werden.
„Angstfrei“ bedeutet dabei nicht, niemals Angst zu haben. Es bedeutet eher:

  • die Angst verstehen
  • sie teilen können
  • nicht von ihr beherrscht werden
  • ihr nicht völlig ausgeliefert sein
  • und vielleicht mit ihr zu einer größeren inneren Ruhe finden.

Oft verschwindet Angst nicht vollständig. Aber sie muss nicht das Letzte sein, was bleibt. Manchmal entstehen gerade in der letzten Lebensphase Ruhe, Klarheit und eine unerwartete Form von Frieden. Nicht weil alle Fragen beantwortet wären, sondern weil das Verdrängen aufhört. Weil ausgesprochen werden darf, was sonst verschwiegen wird und weil Sorgen, Zweifel, Wut und Trauer ihren Platz bekommen.

Gespräche mit Angehörigen

Manche Dinge lassen sich allein nicht klären. Dann kann es hilfreich sein, wenn Angehörige oder andere wichtige Menschen gemeinsam an einem Tisch sitzen. Das können Ehepartner sein, erwachsene Kinder, Geschwister oder gute Freunde. Oder manchmal auch Menschen aus dem beruflichen Umfeld.
Zwischen Menschen stehen häufig Dinge, die lange nicht ausgesprochen wurden: Verletzungen, Enttäuschungen, Vorwürfe, Missverständnisse, Rivalitäten. Ein neutraler Gesprächs-Begeiter kann hier die Klärung enorm unterstützen.

Manchmal geht es auch um praktische Fragen:

  • Wer entscheidet später?
  • Wer soll für mich sprechen, wenn ich selbst nicht mehr sprechen kann?
  • Wie sollen bestimmte Dinge geregelt werden?
  • Was ist jetzt wirklich wichtig?

Nicht jeder Konflikt muss vollständig gelöst werden, und nicht jeder Konflikt kann gelöst werden. Aber jeder Konflikt darf angesehen werden. Manchmal genügt es schon, auszusprechen, was lange unausgesprochen geblieben ist. Daraus kann Verständnis entstehen, manchmal Vergebung oder einfach Klarheit. Und manchmal auch die Erkenntnis: Dieser Konflikt darf bestehen bleiben – ich muss nicht mit jedem Menschen Frieden schließen, um selbst Frieden zu finden.

Wie definiere ich dabei meine Rolle als Zuhörer und Gesprächsbegleiter? Jedenfalls bin ich dabei nicht der Richter. Ich entscheide also nicht, wer schuld ist. Sondern ich höre zu, ich frage nach. Ich achte darauf, dass jeder zu Wort kommt. Respekt und gegenseitige Wertschätzung stehen dabei im Mittelpunkt. Was am Ende geschieht, entscheiden allein die Beteiligten.

Unerledigte Konflikte

Kurz vor dem Ende des Lebens können alte Themen plötzlich wieder wichtig werden:

  • eine Kränkung
  • eine Entschuldigung, die nie gekommen ist
  • ein Mensch, von dem man sich verabschieden möchte
  • etwas, das man selbst bereut
  • der Wunsch, etwas wiedergutzumachen... 

Oder auch die Frage: Muss ich überhaupt noch etwas „reparieren“?

Manchmal ist eine Aussprache möglich, manchmal nicht.
Manchmal ist Vergebung möglich, manchmal nicht.
Vergebung lässt sich nicht verordnen, sie ist keine Pflicht. Aber manchmal kann schon die Beschäftigung mit einem alten Konflikt den Blick verändern, nämlich weg von der Frage „wer hat Recht?“ und hin zu „Was brauche ich jetzt? Was wäre für mich ein guter Abschluss? Was möchte ich noch sagen? Was möchte ich nicht mehr tragen?“

Wie starben andere Menschen?

Nicht die Todesursache interessiert mich hier, sondern die Haltung eines Menschen gegenüber seinem eigenen Ende. Z. B.

  • Sokrates
  • Jesus
  • Gandhi
  • Viktor Frankl
  • Alfred Delp
  • Dietrich Bonhoeffer
  • Etty Hillesum
  • Edith Stein
  • Maximilian Kolbe usw.

Ihre Lebensgeschichten sind keine Vorschriften. Es geht nicht darum, so sterben zu „sollen“ wie ein anderer Mensch. Aber solche Geschichten können hilfreiche Fragen auslösen:

  • Wofür würde ich bis zuletzt einstehen?
  • Was ist meine tiefste Überzeugung?
  • Was gibt mir Kraft?
  • Was möchte ich bewahren?
  • Welche Haltung passt zu mir?

Vergebung kann befreien, aber sie ist kein moralischer Auftrag. Jeder Mensch darf (und muss) seinen eigenen Weg finden.

Spiritualität – Religion – innere Bilder

Menschen haben zu allen Zeiten versucht, sich das Unvorstellbare vorstellbar zu machen. Fast jede Kultur kennt Bilder vom Jenseits. Manche Menschen glauben an einen Himmel, andere an eine Wiedergeburt, andere an nichts dergleichen. Manche wissen es nicht. Auch das darf sein.
Es geht mir nicht darum, einen Glauben zu vermitteln, sondern darum, den eigenen Bildern Raum zu geben.
Vielleicht gibt es ein vertrautes Bild aus Ihrer Kindheit: Einen Ort. Einen Wald. Das Meer. Licht oder Musik. Die Hände eines vertrauten Menschen. Oder vielleicht tatsächlich eine Himmelswiese. Als Kind hatte ich selbst ein solches Bild: Eine Himmelswiese mit Blumen, Gottvater auf seinem Thron und – etwas überraschend – Limonade. Später wusste ich natürlich, dass dieses Bild aus meiner eigenen Fantasie stammte. Aber die Sicherheit, die es mir gegeben hatte, war trotzdem real.
Vielleicht ist genau das der Wert solcher Bilder: Sie müssen nicht beweisen, was nach dem Tod kommt. Sie können einfach tragen. Deshalb die vielleicht wichtigste Frage an Sie:
Was ist Ihr Bild?
Wo werden Sie sein? Was werden Sie dort tun? Und gibt es bei Ihnen vielleicht auch Limonade auf der Wiese?

Selbstbestimmung am Lebensende

Selbstbestimmung bedeutet mehr, als über den Zeitpunkt des eigenen Todes zu entscheiden. Es geht um die vielen Entscheidungen davor:

  • Wo möchte ich versorgt werden? Zu Hause? Oder im Krankenhaus? In einem Hospiz?
  • Wer soll bei mir sein? Wer soll für mich entscheiden, wenn ich es selbst nicht mehr kann?
  • Welche medizinischen Maßnahmen möchte ich? Welche möchte ich nicht?
  • Habe ich eine Patientenverfügung? Eine Vorsorgevollmacht? • Sind die Menschen, die für mich sprechen sollen, wirklich darüber informiert
  • Welche Wünsche habe ich für meinen Abschied? Welche Musik möchte ich hören?
  • Welche Menschen möchte ich noch sehen?
  • Gibt es einen Ort, an den ich noch einmal möchte?

Und auf einer anderen Ebene::

  • Was soll von mir bleiben? Was möchte ich hinterlassen?
  • Was soll einmal über mich erzählt werden?
  • Worauf bin ich stolz? Welche meiner Werte sollen weiterleben?
  • Wem möchte ich danken? 
  • Welcher Satz beschreibt mein Leben?

Nicht alles können wir bestimmen. Aber oft mehr, als wir glauben.

Filme, Musik, Geschichten und Hörspiele

Manchmal erreicht eine Geschichte einen Menschen besser als jede Erklärung. Z. B. ein Film oder ein Lied, eine kurze Erzählung, ein Hörspiel oder ein Gedicht.
Oder einfach ein gemeinsames Lachen.
Diese Sammlung soll deshalb kein Ratgeber sein, eher eine kleine Schatzkiste.

Filme
Das Beste kommt zum Schluss
Nicht der Tod steht im Mittelpunkt, sondern die Frage: Was möchte ich unbedingt noch erleben?

Das Leben ist schön
Ein Vater nutzt in auswegloser Situation alle Möglichkeiten bis in die letzten Minuten, um seinem Sohn die Angst zu nehmen. Nicht sein Tod bleibt in Erinnerung, sondern seine Liebe.

Wer früher stirbt, ist länger tot
Eine Geschichte mit Humor, Trauer, Fantasie und einer sehr eigenen Sicht auf das Sterben.

Ikiru
Ein Beamter erfährt, dass er sterben wird – und beginnt erstmals wirklich zu leben.

Wit
Eine Professorin mit Krebsdiagnose entdeckt am Lebensende die Bedeutung menschlicher Nähe.

Departures
Ein ungewöhnlicher Film über Tod, Abschied und Würde.

Auch Titanic, Spiel mir das Lied vom Tod und Wem die Stunde schlägt können interessante Fragen aufwerfen. Nicht weil ihre Figuren Vorbilder sein sollen, sei es das eigene Leben aus Liebe zu opfern, sei es den Tod des Bruders zu rächen, sei es aus Idealismus für eine gute Sache zu sterben. Sondern weil sie zeigen, was Menschen im Angesicht des Todes antreiben kann: Liebe, Rache, Verantwortung, Angst, Opferbereitschaft, Treue... Oder einfach der Wunsch, noch etwas zu erleben.

Die entscheidende Frage bleibt: Wer möchte ich sein – bis zum letzten Augenblick? 

 

Musik
Musik kann etwas leisten, was Worte manchmal nicht mehr vermögen: Sie kann Erinnerungen zurückbringen, Nähe herstellen, Trost spenden oder einfach eine vertraute Atmosphäre schaffen. Dabei muss ein Lied gar nicht ausdrücklich vom Tod handeln. Entscheidend ist die individuelle Bedeutung, die es für den Betroffenen hat. Beispiele:

• Die Toten Hosen – „Nur zu Besuch“ • Herbert Grönemeyer – „Der Weg“ • Terry Jacks – „Seasons in the Sun“ • Louis Armstrong – „What a Wonderful World“ • Bette Midler – „The Rose“ • Reinhard Mey – „Gute Nacht, Freunde“ • Reinhard Mey – „Über den Wolken“ • Hannes Wader – „Heute hier, morgen dort“ 

oder ganz einfach ein Lied, das Sie schon seit Jahrzehnten begleitet.
Deshalb frage ich manchmal: Welches Lied erzählt etwas von Ihrem Leben? Oft beginnt genau dort ein wichtiges Gespräch.

 

Geschichten
Auch sehr kurze Geschichten können begleiten und anregen, zum Schmunzeln, zum Nachdenken über Abschied, über Liebe, über das Alter, über den Himmel. Sie trösten, wenn man Angst hat. Oder wenn man einfach nur Ruhe möchte.
Eine Geschichte wie „Der Münchner im Himmel“ kann beispielsweise in wenigen Minuten vorgelesen oder gemeinsam angehört werden. Und vielleicht ist das sogar besser, als wenn ein Angehöriger krampfhaft versucht, etwas Tröstliches oder Kluges zu sagen. Eine Geschichte kann Nähe schaffen. Und eine Geschichte kann einfach eine Geschichte sein.

 

Humor
Lachen darf auch sein. Sterbebegleitung muss nicht ständig schwer oder traurig sein – keineswegs. Auch am Ende des Lebens bleibt ein Mensch ein Mensch - mit seinen Eigenheiten, seinem Humor, seinen Erinnerungen und seiner Lust zu lachen. Manchmal ist ein kleiner Witz genau das Richtige. Aber Vorsicht: Nicht jeder Witz passt zu jedem Menschen. Doch wenn jemand gerne lacht, warum sollte er damit aufhören, nur weil er stirbt? Vielleicht darf der Tod manchmal sogar ein bisschen lächerlich aussehen. Nicht um ihn zu verleugnen, sondern um ihm für einen Moment seine Macht zu nehmen…

 

Zum Anhören / Ansehen

Wenn Sie hinter die Kulissen der Psychotherapie  schauen wollen, könnte dieses Lehr-Video hilfreich und interessant sein. Ich hatte das ursprünglich für Kolleg-innen aufgenommen; konkret geht es um den Kern jeder Psychotherapie - nämlich die Frage:
Was wirkt schnell? Was wirkt nachhaltig? Was wirkt überhaupt? Das ist ja immer wichtig. Außerdem kaufen Sie so nicht die Katze im Sack, sondern können mich direkt erleben. In meiner Art präsent zu sein und wie ich spreche. Außerdem: Wenn Sie eine Trance wünschen, also einen Text zur Beruhigung oder für den inneren Frieden, dann kennen Sie schon jetzt meine Stimme.

Wichtiger Hinweis:
Die Website für das Seminar am Schluss des Videos ist nicht mehr gültig, weil ich keine Seminare mehr gebe.

Trancen:
Für Patienten, die eine schwere Diagnose bekommen haben und dadurch aus der Bahn geworfen wurden, habe ich extra eine Trance (Erklärung und link siehe unten) entwickelt; diese dürfen Sie sich schon vorab kostenfrei anhören. In einigen Trancen kommt der Begriff "Heilung" vor. Bitte wundern Sie sich nicht darüber. Denn ich begleitete schon viele Krebs-Patienten, und zum Teil konnten die Trancen tatsächlich eine erstaunliche Heilwirkung erzielen.

Wichtig:
Tun Sie das niemals im Auto, wirklich nie, oder während sie sonst ein Gerät (egal was) bedienen; denn sie werden durch diese Trance höchstwahrscheinlich in einen anderen Bewusstseinszustand versetzt, wo ihr Wachbewusstsein eher eine Zuschauerrolle einnimmt, anstatt, wie üblich, alles regelrecht zu steuern.

Anleitung:
Nehmen Sie sich ca. eine Stunde Zeit, in der Sie defenitiv nicht gestört werden und legen Sie sich so hin, dass Ihr Körper dies als Einladung zur Entspannung versteht. Dann spielen Sie die Trance ab, am besten mit einem Kopfhörer, so dass andere Geräusche keine Rolle mehr spielen. Direkt im Anschluss kann es sinnvoll sein, das Erlebte in Worte zu fassen und schriftlich festzuhalten.

Begriffsklärung:
Damit sind Texte gemeint, die in der Lage sind das Unbewusste direkt zu erreichen; von daher hören sie sich für das Wachbewusstsein meist komisch an. In einigen Trancen kommt der Begriff "Heilung" vor. Bitte wundern Sie sich nicht darüber. Denn ich begleitete schon viele Krebs-Patienten, und zum Teil konnten die Trancen tatsächlich eine erstaunliche Heilwirkung erzielen.

 

Trancen zum anhören

  • Bei ernster Diagnose mentale Kräfte mobilisieren.mp3

  • Selbstheilungskräfte bei Tumor.mp3

Wenn Sie nur noch ein Jahr hätten …

Was würden Sie verändern?
Und wenn es nur noch ein Monat wäre? Ein Tag? Eine Stunde?
Solche Fragen sollen keine Angst erzeugen - im Gegenteil. Sie führen manchmal erstaunlich schnell zum Wesentlichen. Viele Menschen sprechen dann plötzlich nicht mehr über Geld oder Karriere, sondern über

  • einen Telefonanruf
  • eine Reise
  • einen Brief
  • eine Versöhnung
  • einen Sonnenaufgang
  • ein Gespräch
  • oder darüber, noch einmal mit den Enkeln zu lachen.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Frage hinter dem Titel dieser Website: „Wie viel Zeit bleibt mir noch?“ – es geht weniger um das „Wie lange?“, sondern darum, „Was mache ich mit der Zeit, die mir bleibt?“

 

Warum biete ich diese Gespräche an?
Ich habe mein 71. Lebensjahr bereits überschritten – und damit, scherzhaft gesagt, meine Mindesthaltbarkeit. Das Thema Sterben betrifft mich deshalb nicht nur als Arzt und Psychotherapeut, sondern auch ganz persönlich.
Viele Jahre durfte ich als Chefarzt einer psychosomatischen Klinik Menschen in schweren Lebenskrisen begleiten. Besonders berührt haben mich Menschen, die mit einer Krebserkrankung oder einer anderen lebensbegrenzenden Diagnose leben mussten. Aus diesen Begegnungen habe ich etwas gelernt: Am Lebensende lassen sich Fragen nach Sinn, Orientierung und innerem Frieden kaum ausklammern.
Nicht jeder stellt sie sich, aber sehr viele. Dabei ging es selten um große philosophische Antworten. Viel häufiger ging es um ganz persönliche Fragen:

  • Was ist mir wirklich wichtig geworden?
  • Was möchte ich noch sagen?
  • Wem möchte ich danken?
  • Was möchte ich hinterlassen?

Und: Wie kann ich meinen eigenen Weg in Frieden gehen?
Ich habe diese Gespräche nie als Belastung empfunden, im Gegenteil: Es war für mich ein großes Geschenk und eine Ehre, Menschen auf einem so persönlichen Abschnitt ihres Lebens begleiten zu dürfen. Diese Begegnungen haben nicht nur meine Patienten geprägt, sie haben auch mich verändert. Vielleicht sind sie sogar der wichtigste Grund, warum ich heute diese Gespräche anbiete.


Und nun: Schreiben Sie mir einfach kurz eine Mail, wenn Sie wollen.

Ich werde Ihre Nachricht mit Sorgfalt lesen und Ihnen auf jeden Fall antworten. (Telefonisch bin ich kaum erreichbar)